Ich stimme ja

toni-vescoli

«Ich finde die Situation für die Anwohner einfach nur schlimm.»

Toni Vescoli, Sänger

Die Fakten

Der Fuss- und Veloverkehr wird sicherer:

Wer zu Fuss oder mit dem Velo unterwegs ist, erhält mehr Sicherheit und direkte Verbindungen: Die Westtangente kann dank Fussgängerstreifen und Veloverbindungen gefahrlos überquert werden, ohne dass man in den Untergrund gedrängt wird.

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Der Stadtrat hat beschlossen, den Stimmberechtigten an der Volksabstimmung vom 28. November 2010 gleich vier kommunale Vorlagen (davon eine Volksinitiative mit Gegenvorschlag) zur Abstimmung zu unterbreiten, die alle der Verbesserung der Verkehrsverhältnisse zugunsten der Bevölkerung und ihres Wohnumfeldes dienen:

  1. Ausbau Nordumfahrung Zürich, Beitrag der Stadt Zürich von maximal 20 Mio.  Franken an die Kosten für die Autobahnüberdeckung Katzensee

  2. Bahnhof Oerlikon, Quartieranbindung Ost, Erhöhung des Objektkredits von 11,2 Mio.  Franken um 98,8 Mio. Franken auf 110 Mio. Franken

  3. Teilrevision der städtischen Parkplatzverordnung

  4. A. Volksinitiative «Rosengarten-Tram», Umsetzungsvorlage
    B. Gegenvorschlag des Gemeinderats zur Volksinitiative «Rosengarten-Tram»
    C. Stichfrage

Das Abstimmungskomitee empfiehlt bei der Stichfrage den Gegenvorschlag des Gemeinderates und hat für die Abstimmungsunterlagen diese Stellungnahme verfasst:

 

Und Zürich blüht auf!

 

Dank dem Rosengarten-Tram können alle in Zürich aufatmen: Die Bewohner der Quartiere Wipkingen und Unterstrass, die Velofahrer, die Nutzer des öffentlichen Verkehrs und nicht zuletzt die Umwelt.

 

Die Busverbindung zwischen Milchbuck und Hardplatz ist für die Benutzer des öffentlichen Verkehrs eine der mühsamsten. Ohne eigene durchgehende Fahrspur bleibt der Bus im Stau stecken. Ein Tram mit eigenem Trassee hat dieses Problem nicht. Technisch ist es machbar ein Tram auf der Strecke vom Albisriederplatz zum Escher-Wyss-Platz, hinauf zum Bucheggplatz und bis zum Milchbuck zu bauen. Eine Studie des Tiefbaudepartements bestätigt das.
Wenn die Linie in einigen Jahren fertig gebaut ist, ist die Fahrt von Aussersihl nach Oerlikon schneller und bequemer. Der Bahnhof Hardbrücke erhält eine Anbindung ans städtische Tramnetz. Das entlastet die vielen Tramlinien rund um den Hauptbahnhof und bringt auch im Stadtzentrum Entlastung für den öffentlichen Verkehr.

 

Das Rosengarten-Tram bedeutet weniger Lärm- und Luftbelastung und mehr Lebensqualität für die ganze Stadt. Am meisten freuen dürfen sich die Bewohner in den Quartieren Wipkingen und Unterstrass: Die Westtangente wird nicht mehr eine lebensfeindliche, unüberquerbare Schneise quer durch Wohnquartiere sein, sie wird dank Fussgängerstreifen und Veloverbindungen wieder gefahrlos und ebenerdig passiert werden können. Die Quartiere können wieder zusammen wachsen, es wird ruhiger und die Luft von besserer Qualität sein.

 

Als sogenanntes Provisorium ist die Rosengartenstrasse seit 38 Jahren ein schweizweit bekannter Schandfleck. Mit dem Bau des Rosengarten-Trams auf bestehender Strassenfläche reduziert sich der Autoverkehr und seine Auswirkungen auf der Westtangente endlich. Es wird Geschichte geschrieben mit dem Tram und die lang ersehnte Stadtreparatur geleistet.

 

Der Waidhaldetunnel ist nicht nötig. Seit der Eröffnung der Westumfahrung und mit dem Ausbau des ÖV auf eigenen Spuren steht genügend Kapazität bereit, um den Autoverkehr auf die Hälfte zu reduzieren – ein Ausbau des Strassennetzes, zum Beispiel mit einem Waidhaldetunnel, ist unnötig und schädlich. Denn jede neue Strassenverbindung erzeugt auch mehr Verkehr. Daran haben wir in allen Quartieren der Stadt Zürich kein Interesse! Die Zürcher Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben sich mit grosser Mehrheit für die 2000-Watt-Gesellschaft ausgesprochen – das Rosengarten-Tram ist ein wichtiger Schritt auf diesem Weg.

 

Und der Zeitpunkt für die Aufwertung der Rosengartenstrasse ist ideal: Wie schon bei der Sanierung des Schöneich-Tunnels, zeigt sich auch jetzt bei den Arbeiten an der Hardbrücke,  dass eine Reduktion der Spuren für den Autoverkehr machbar ist. Zudem hat der Transit-Verkehr durch die Stadt seit der Eröffnung des Üetlibergtunnels bereits um einen Drittel abgenommen. Bessere Angebote für Fuss-, Velo- und den öffentlichen Verkehr reduzieren den Autoverkehr und die Belastungen, die von ihm ausgehen.

 

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