Dank einer eigenen Fahrspur zwischen Milchbuck und Hardplatz bleibt der Bus nicht mehr im Stau stecken. Und wenn in einigen Jahren die Tramlinie fertig ist, ist dir Fahrt von Aussersihl nach Oerlikon noch schneller und bequemer. Der S-Bahnhof Hardbrücke erhält Anbindung ans städtische Tramnetz.
Das Abstimmungskomitee Rosengarten-Tram bedauert die Ablehnung seiner Inititiative und des Gegenvorschlags in der Volksabstimmung. Immerhin ist eine erheblicher Anteil der Stimmbevölkerung unserer Abstimmungsempfehlung gefolgt und hat sich für eine rasche Verbesserung der Misere an der Rosengartenstrasse ausgesprochen und gegen weitere Zeitverzögerungen mit Studien für imaginäre Tunnels.
Die IG-WesttangentePlus und die StadtbewohnerInnen sind interessiert an besserer Luft, weniger Lärm, mehr Platz für den Langsamverkehr und besseren öV-Verbindungen. Wir freuen uns über die vielen Ja-stimmen zu Initiative und Gegenvorschlag. Trotz massiver Angstkampage der FDP und SVP, und der Nein-Parole des Stadtrates haben sich viele StimmbürgerInnen dafür ausgesprochen, dass endlich die Verkehrsprobleme der Westtangente auf ihrer ganzen Länge (inklusive Rosengartenstrasse und Bucheggstrasse) angepackt werden.
Offensichtlich wird die Notwendigkeit einer Tramlinie nicht akzeptiert. Dies scheint vielen technisch zu aufwändig, zu teuer oder unnötig. Die Buslinien scheinen zu genügen. Dies ist aber kein Nein für die flankierenden Massnahmen. Die hohe Zustimmung beweist, dass Massnahmen zur Reduktion des Verkehrs und zum Schutz der Quartiere trotzdem nötig sind und gefordert werden.
Der rot-grüne Stadtrat hat mit seiner unverständlichen Ablehnung und Gegenargumenten Verantwortung auf sich geladen. Es ist zu befürchten, dass wieder viele Jahre verschwendet werden um am Schluss herauszufinden, dass ein Tunnel keine Entlastung bringt, nicht finanzierbar ist und politische keine Akzeptanz findet. Trotz dieser vermeidbar gewesenen Verzögerungstaktik ist die betroffene Bevölkerung umgehend zu entlasten.
Das Nein zur Initiative ist kein Nein zur Verkehrsberuhigung, und kein Ja zur dauernden Überschreitung des Alarmwertes der Lärmbelastung und der Grenzwerte der Luftschadstoffe.
Sonntag, 28.11.2010, ab 14:00 Uhr bis ca. 18:00 Uhr
Am Sonntag, 28.11.2010, werden wir sehen, ob unser aller Anliegen eine breite Unterstützung bei den Züricherinnen und Zürcher finden wird. Haben Sie Ihre Wahl bereits getroffen und Ihre Stimmcouvert eingesendet? Wenn nicht, denken Sie am Wochenende daran und sagen 2x JA zur Volksinitiative Rosengarten-Tram. Motivieren Sie auch Ihre Freunde, Nachbaren und Nachbarinnen. Jede Stimme zählt!
Wir treffen uns am Sonntag, 28.11.2010, ab 14:00 Uhr bis ca. 18:00 Uhr im
um gemeinsam die Ergebnisse abzuwarten, zu diskutieren und hoffentlich auch zum Feiern. Wir laden dazu alle Freundinnen, Freunde, Sympathisanten und Sympathisantinnen ein, welche die Initiative tatkräftig unterstützt haben.
2 x JA und Stichfrage: Vorlage B (Gegenvorschlag des Gemeinderates)
Medienkonferenz 5 mal JA!
Rosengarten, Kalkbreitestrasse 2, 8004 Zürich
Am 28. November 2010 finden fünf für die Stadt Zürich wichtige verkehrspolitische Abstimmungen statt. Für die SP, die Grünen, die Grünliberalen und die Alternative Liste sind diese Abstimmungen für die Lebensqualität in der Stadt Zürich, für Fortschritte bei einer ökologischen Verkehrspolitik und die Umsetzung der 2000-Watt-Gesellschaft von grosser Bedeutung. An der Medienkonferenz informieren deshalb VertreterInnen dieser Parteien über ihre Haltung zu den Abstimmungen. Ebenfalls anwesend sein wird Claudia Rabelbauer, die die Haltung der EVP vorstellen wird.
v.l.n.r. Claudia Rabelbauer (EVP), Simone Brander (SP, Abstimmungskomitee), Markus Knauss (Grüne), Alecs Recher (AL), Gian von Planta (GLP, Abstimmungskomitee)
Führung entlang der neuen Linien «Rosengarten-Tram» zu (un)erwartet (un)angenehmen Orten. Vom Bucheggplatz führt der Spaziergang unter kundiger Führung durch das geteilte Wohnquartier und vermittelt überraschendes Wissen und neue Eindrücke entlang dem «Schandflecken Rosengartenstrasse». Menschen aus dem Quartier berichten wie sie mit dem Verkehr leben und welche Veränderungen sie sich von einem Tram erhoffen.
Der Spaziergang endet im Restaurant Les Halles mit einem kleinen Apero.
Seit 38 Jahren ergiesst sich auf der Rosengartenstrasse eine Verkehrslawine durch die Stadt Zürich – bis zu 70'000 Autos fahren täglich mitten durch ein Wohnquartier. Lange schien es, als sei diese Planungssünde aus den 70er Jahren ein „ewiges Provisorium“. Nun ist die Chance in Griffnähe, dass die AnwohnerInnen und das Quartier bald aufatmen können:
Denn am 28. November wird über die städtische Volksinitiative „Rosengarten-Tram“ und über den Gegenvorschlag dazu abgestimmt. Dazu braucht es 2x Ja! Und in der Stichfrage Zustimmung zum Gegenvorschlag.