Den Waidhaldetunnel braucht es nicht:Der Waidhaldetunnel wird nicht gebaut. Stattdessen erhält der öffentliche Verkehr mehr Kapazität. Das ist richtig so. Denn es ist bewiesen: Jede neue Strassenverbindung erzeugt auch mehr (Durchgangs-)Verkehr. Daran haben wir in den Quartieren der Stadt Zürich kein Interesse! |
Medienmitteilung November 2006Gesuch für Mahnwachen eingereichtDie Interessengemeinschaft Westtangente Plus, die sich seit Jahren für die Verbesserung der Lebens- und Wohnqualität für die AnwohnerInnen im Raum der Westtangente einsetzt, hat bei der Stadtpolizei Zürich ein Gesuch für Mahnwachen eingereicht.Am 22.9.2007 sollen entlang der Westtangente vom Lochergut bis Milchbuck an verschiedenen Plätzen stationäre Mahnwachen stattfinden. Die Mahnwachen sind so konzipiert, dass sich der motorisierte Verkehr die mittleren beiden Spuren teilen und mit einem stadtverträglichen Tempo begnügen muss.Die Mahnmachen sollen auf die unhaltbare Situation hinweisen, welcher über 100'000 Personen in der Stadt Zürich rund um die Westtangente tagtäglich ausgesetzt sind und Stadt und Kanton endlich zum Handeln bringen. Jeden Tag werden an der Westtangente die Lärm- und Luftreinhaltegrenzwerte in gesundheitsschädigendem Masse überschritten. Dieser unhaltbare und gesetzeswidrige Zustand dauert bereits seit 1972 an. Deshalb fordert die IG WesttangentePlus für die Westtangente Sofortmassnahmen. Ein Transit- und Nachtfahrverbot für Lastwagen, Velospuren entlang und quer zur Westtangente, durchgehende Busspuren sowie eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h würden der leidenen Bevölkerung endlich Erleichterung bringen. Weiter wird gefordert, dass vor der Eröffnung des Üetlibergtunnels im Jahre 2008 konkrete Massnahmen umgesetzt werden, damit der Durchgangsverkehr wirklich von der Westtangente auf den neuen Umfahrungsring umgeleitet und der Verkehr auf der Westtangente auf ein quartierverträgliches Mass reduziert wird. Zudem sind Stadt und Kanton aufgefordert, mit der Illusion eines uneingeschränkten motorisierten Individualverkehr zu brechen. Gefördert werden sollen nachhaltigere, menschenfreundlicherer, energieeffizientere und stadtverträglichere Formen der Mobilität. |