Die Fakten

Und Zürich blüht auf:

Weniger Autoverkehr bedeutet weniger Lärm und Luftbelastung und mehr Lebensqualität für die ganze Stadt. Wipkingen und Unterstrass wachsen dank Fussgängerstreifen und Velowegen wieder zusammen.

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Ordentliche Generalversammlung 2012

Vorankündigung:

Montag, 12.März 2012, 19.00 Uhr
Lehenstrase 72, 8037 Zürich

Die Einladung und die Traktandenliste werden rechtzeitig verschickt.


 

Stellungnahme der IG WesttangentePlus zum Mitwirkungsverfahren Fussgängerstreifen Rosengartenstrasse

Fussgängerstreifen Rosengartenstrasse    Mitwirkung der Bevölkerung
Einwendung gegen das Auflageprojekt    (gemäss § 13 StrG) 

Rosengarten-/Bucheggstrasse (Abschnitt Wipkingerplatz bis Langackerstrasse); Lichtsignalgesteuerte Fussgängerübergänge mit Schutzinseln, 
Erneuerung der Passerelle Röschibachstrasse, Lärmschutzmassnahmen.

Wir sind erfreut darüber, dass mit den geplanten beiden lichtsignalgesteuerten FussgängerInnenübergänge mit Schutzinseln wenigsten einige Teile der Initiativen der IG WesttangentePlus umgesetzt werden. 
Aber selbstverständlich setzen wir uns weiterhin dafür ein, dass zusätzliche und weitergehende Massnahmen zur Verbesserung der Lebensqualität auch an diesem Abschnitt der Westtangente endlich umgesetzt werden.
Der Schlussbericht 'Gesamtverkehrliche Optimierung' des Auflageprojekts zeigt deutlich, dass die besonderen Ansprüche an Strassenbau in dichtbewohntem städtischen Umfeld von den Beteiligten nicht erkannt wurde: Sie beschäftigen sich einseitig und fast ausschliesslich mit Fragen der Leistungsfähigkeit für den MIV, ein bisschen für den ÖV und die FussgängerInnen, gar nicht mit den Velofahrenden und den AnwohnerInnen.
Reduktionen oder Optimierungen von Luftqualität, Lärm und Unfallgefahr werden nicht wichtig genug genommen.
Nach bald 40 Jahren einseitiger Benachteiligung der AnwohnerInnen und einseitiger Bevorzugung der AutomobilistInnen ist es höchste Zeit für eine weitaus umfassendere Wiedergutmachung.
Stattdessen nimmt der Individualverkehr wieder um über einen Viertel zu (von 65% während der Instandsetzung der Hardbrücke auf mindestens 83% des Zustands vor Eröffnung der Westumfahrung, 83/65 = 128%, Abb. 5). Das steht in krassem Wiederspruch zu den Zielen der Städte-Initiative und der 2000 W-Gesellschaft.
Zwei Fussgängerstreifen auf der Höhe Nordstrasse und Wichichstrasse sind zuwenig - es braucht auch auf Höhe Lehenstrasse eine ebenerdige Querungsmöglichkeit.
Die Chance Busspuren einzurichten wird jetzt leider vertan, wir werden uns aber weiterhin für die Realisierung der Bussspuren einsetzen. Mit einem Verzicht auf eine unnötige Verbreiterung der Fahrspuren im Abschnitt zwischen Röschibachstrasse und Nordstrasse von 3.20m (teilweise weniger) auf 3.46m und mehr, liesse sich bergwärts eine separate Velospur einrichten. Analog gilt im Abschnitt Rosengartenstrasse und Rötelstrasse: Velospuren statt  2.15m Interventionsstreifen.
Städtebaulich deutlich weniger problematisch als der Bau von Lärmschutzwänden, und erst noch billiger und einfacher zu verwirklichen, ist die Lärmreduktion des Verkehrs an der Quelle (wie es das Umweltschutzgesetz vorschreibt) durch Geschwindigkeitsreduktionen bei Tag und bei Nacht.
Die nachträgliche Anpassung der Passerelle Röschibachstrasse ist ausschliesslich bedingt durch den Ausbau der Hardbrücke auf 5 Spuren und bringt dem quartier nicht mehr Lebensqualität. Mit der Abkoppelung dieses Kredits von demjenigen für den Ausbau der Hardbrücke, wurde vom Stadtrat der Grundsatz der Einheit verletzt. 
Gemäss Controlling- und Rechnungslegungsgesetz CRG § 40. gilt: Ausgaben für ein bestimmtes Vorhaben, die in einem sachlichen und zeitlichen Zusammenhang stehen oder die sich gegenseitig bedingen, werden in denselben Verpflichtungskredit aufgenommen.
Dass die Rosengartenstrasse nicht mehr als Stauraum missbraucht wird ist positiv zu bewerten – talwärts gibt es gemäss Modellierung keinen Stau. Bergwärts steht der Stau auf der Hardbrücke/Wipkingerbrücke).
Die Realisierung des Rosengartentrams wird unverständlicherweise verknüpft mit der Realisierung der Waidhaldentunnel. Da dieser Tunnel nicht realisier- und finanzierbar ist zu befürchten, dass das Rosengartentram erst gebaut wird, wenn die Idee eines Tunnels endgültig begraben ist. Bis es soweit soll das Rosengartentram offenbar in Geiselhaft gehalten werden. 
Wir erwarten deshalb vom Stadtrat eine klare Aussage, dass der Waidhaldentunnel niemals gebaut werden kann. Und wegen dem damit verbundenen Mehrverkehr und höheren Luft- und Lärmbelastungen auch nicht gebaut werden darf.

 

 

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